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CareJourney-Signet: eine Lotusblüte, gehalten von zwei Händen CareJourney-Signet: eine Lotusblüte, gehalten von zwei Händen CareJourney

Für Organisationen

Was eine Zusammenarbeit konkret bedeutet

Wir behandeln nicht und pflegen nicht. Wir arbeiten an der Stelle, an der Familien erschöpfen — zwischen Spitalaustritt und erstem Spitex-Einsatz, zwischen Verfügung und Verständnis, zwischen allen Zuständigkeiten. Das ist keine Konkurrenz zu Ihrer Arbeit, sondern die Entlastung an ihrem Rand.

Die Aufgabenteilung, in drei Sätzen

Bei Ihnen bleibt

Behandlung, Pflege, Verordnung, Abklärung, jede fachliche und jede klinische Entscheidung. Wir übernehmen davon nichts. Regulierte Versorgung leisten zugelassene Anbieter in ihren eigenen Systemen — das ist keine Zurückhaltung, sondern die Grenze, an der wir gebaut sind.

Wir übernehmen

Das Dazwischen: verstehen, sortieren, anrufen, nachfassen, dranbleiben. Wer meldet Ergänzungsleistungen an, wer die Hilflosenentschädigung, was fehlt dem Kostengutsprache-Gesuch, und wer ruft die Kasse zurück. Diese Arbeit steht in niemandes Stellenbeschrieb — und an ihr geben Angehörige auf.

Bei der Familie bleibt

Die Entscheidung. Wir sagen niemandem, was er wollen soll — nicht bei der Pflegestufe, nicht beim Heimeintritt, nicht am Ende. Wir sorgen dafür, dass die Familie versteht, worüber sie entscheidet, und dann tritt sie zurück ins Zentrum, wo sie hingehört.

Für wen das gedacht ist

Die Region ist Bern–Belp. Wir sind bewusst klein und wachsen langsam.

Spitex-Organisationen

Wenn im Einsatz Fragen liegen bleiben, die keine Pflegeminute sind: die Kasse, die Anmeldung, der Papierstapel auf dem Küchentisch.

Arztpraxen

Wenn nach der Diagnose fünfzehn Minuten Sprechstunde nicht reichen, um zu sortieren, was jetzt in welcher Reihenfolge kommt.

Spitäler und Übergangspflege

Beim Austritt, wenn das Bett zu Hause noch nicht steht, die Spitex noch nicht verordnet ist und niemand weiss, wer was bis Freitag organisiert.

Gemeinden und Sozialdienste

Wenn jemand zwischen AHV-Zweigstelle, Sozialdienst und Kasse liegt und niemand den Faden hält.

Fahr- und Transportdienste

Damit Termin, Fahrt und Begleitung ein Plan sind statt drei Anrufe von drei verschiedenen Menschen.

Heime und betreutes Wohnen

Für die Monate davor — wenn die Familie noch selbst trägt und der Eintritt vorbereitet sein will statt plötzlich zu kommen.

Wie ein Anfang aussieht

Kein Vertrag, keine Schnittstelle, kein Projekt. Ein Gespräch und ein Fall.

  1. Ein Gespräch, eine halbe Stunde. Sie erzählen, wo bei Ihnen die Koordination hängen bleibt.
  2. Ein einziger konkreter Fall, mit schriftlichem Einverständnis der Familie. Wir übernehmen das Dazwischen, Sie behalten alles Fachliche — und es fliessen nur die Angaben, die dieser eine Fall braucht.
  3. Danach sprechen wir darüber, was tatsächlich passiert ist — und erst dann darüber, ob daraus etwas Festes wird.

Was wir Ihnen nicht versprechen

  • Keine Verfügbarkeitszusage. Wir sind ein junges, kleines Team und sagen lieber Nein als zu viel Ja.
  • Keine medizinische Verantwortung. Wir stellen keine Diagnose, ändern keine Behandlung und entscheiden nicht über Anspruch oder Dringlichkeit.
  • Keine Datenübernahme nebenbei. Was eine Familie uns anvertraut, bleibt bei uns; was Sie uns geben, nur mit klarem Zweck und Einverständnis.

Für die Sitzung

Wenn Sie diese Seite gerade in einem Gespräch aufgeschlagen haben: Der direkte Weg ist ein Anruf — +41 78 622 39 66, Iris Myriel Bieri persönlich. Wir sind in Belp, an der Flugplatzstrasse, beim Flugplatz.

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Unterstützen Im Aufbau

Es gibt Menschen und Stiftungen, die diese Arbeit tragen möchten, ohne Partnerorganisation zu sein. Diese Möglichkeit bauen wir gerade auf — sorgfältig, weil Geld für Fürsorge eine eigene Sorgfalt verlangt. Bis sie steht, ist der ehrlichste Weg ein Gespräch.